Pharmazeutischer Hersteller

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Hintergrund des Projekts

Der Kunde ist ein renommiertes Pharmaunternehmen mit Sitz in Pune, Indien, und einer der weltweit größten Hersteller von Impfstoffen. Der Kunde leitete eine Erweiterung seiner Produktionsstätte ein, die zu einem zusätzlichen Wasserbedarf für den Anlagenbedarf führte.

Die leicht zugängliche Wasserquelle ist der Fluss, der stark mit städtischen Abwässern und Industrieabfällen verschmutzt ist und eine sehr hohe organische Belastung aufweist. Eine zentrale Herausforderung für dieses Projekt war, dass der BSB des Speisewassers bis zu 50 mg / l betragen konnte. Eine weitere Herausforderung bestand darin, dass die Anlage nur über begrenzten Raum für den Bau eines neuen Systems verfügte, um den zusätzlichen Durchfluss aufzunehmen.

Der Kunde bewertete zwei Optionen: eine Membran-Bioreaktor-Lösung (MBR-Lösung) und eine konventionelle physikalisch-chemische Behandlung, gefolgt von Medienfiltern oder Ultrafiltration. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse wurde die Membranbioreaktorlösung aufgrund ihrer Fähigkeit zur Minimierung des Anlagenbetriebs bei gleichzeitiger Erzeugung von qualitativ hochwertigem Wasser in Ultrafiltrationsqualität für die Zwecke des Kunden ausgewählt. MBR-Systeme sind robust und können mit organischen Schwankungen problemlos umgehen. Da Membranen als physikalische Barriere für die Fest-Flüssig-Trennung eingesetzt werden, versprechen diese Systeme eine gleichbleibend hohe Abwasserqualität hinsichtlich TSS und organischer Entfernung und erfordern auch weniger Chemikalien für die Desinfektion. MBR-Systeme beanspruchen etwa ein Viertel der Fläche eines herkömmlichen Belebtschlammsystems.

Der Kunde prüfte daraufhin mehrere MBR-Optionen und entschied sich aufgrund der positiven Erfahrungen mit QUA in der Vergangenheit für die EnviQ® Submers-MBR-Technologie von QUA. QUA hatte zuvor sein Ultrafiltrationssystem Q-SEP® in der Anlage zur Aufbereitung von Prozesswasser installiert, und das UF-System ist seit mehreren Jahren erfolgreich in Betrieb.

Untergetauchte EnviQ®-Flachfolien-Ultrafiltrationsmembranen wurden speziell entwickelt, um den Betrieb und die Wartung von MBR-Anlagen zu vereinfachen. EnviQ® basiert auf einer einzigartigen patentierten Technologie, die Produktwasser in Ultrafiltrationsqualität mit einer stärkeren und robusteren PVDF-Flachbahnmembran bietet. Die einzigartigen Eigenschaften von EnviQ® bestehen aus Umkehrdiffusion und speziell entwickelten Luftdiffusoren, die die Wascheffizienz maximieren, den Druck senken und die Reinigung reduzieren.

EnviQ-Membranen mit einer Porengröße von 0.04 μm sind weniger verstopfungsanfällig, einfach zu bedienen und erfordern keine Rückspülung. Die chemische Reinigung der Membran kann in situ erfolgen. Aufgrund des Fehlens eines Außenrahmens halten die Membrankartuschen rauen Bedingungen stand und minimieren gleichzeitig das Biofouling, was aufgrund des hohen BSB-Gehalts des Speisewassers in dieser Anlage von großer Bedeutung ist.

Modell: EnviQ® E32C
Volumen 2 x 2 MLD (2 x 83.3 m3 / hr oder 2 x 367 gpm)
Anzahl der Module: 24 (12 pro Stream)
Einrichtung: Pharmazeutische Produktionsanlage
Beeinflusst: Wasser mit hoher Organik
Produkttrübung: <0.2 NTU
Produkt BOD: <2 mg / l
Produkt COD: <5 mg / l

QUA-Lösung

Die EnviQ® MBR-Technologie von QUA wurde verwendet, um das Speisewasser der Pflanzen mit hohem Anteil an organischen Stoffen für eine Prozesswasseranwendung zu behandeln. Die entworfene Lösung bestand aus 12 EnviQ® 32C-Einheiten in zwei Strömen, wobei insgesamt 24 Einheiten installiert waren. Das System verarbeitet 4 Millionen Liter pro Tag (MLD) für den Betrieb der pharmazeutischen Anlage.

QUA war während des gesamten Entwurfs- und Konstruktionsprozesses des Systems sowie während der Inbetriebnahmephase des Projekts verfügbar, um sicherzustellen, dass die Lösung für den Kunden erfolgreich war. Diese Wasseraufbereitungslösung ist wichtig für die langfristigen Expansions- und Produktionsziele des Kunden. EnviQ® lieferte erfolgreich eine zuverlässige Lösung für die Anforderungen der Anlage.

Die EnviQ-Anlage wurde 2016 in Betrieb genommen und weist seitdem eine gute Leistung auf. Die Produkttrübung war in beiden Strömen konstant kleiner als 1.

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